Nintendo gewinnt Fall vor Gericht gegen R4-Flashkarten-Verkäufer

19/02/2010 | 10:00 Geschrieben von : Sebastian Keine Kommentare

Die Firma RSJ IT Solutions und die beiden Angeklagten Patrick Li and James Li müssen jetzt umgerechnet 468,000 US-Dollar an Nintendo zahlen, weil sie R4-Flashkarten verkauften. Für alle Nichtwissenden: R4-Flashkarten sind Module mit Speicherkarten, auf denen man aus dem Internet illegal heruntergeladenen Spiele auf seinem DS zocken kann. Auch wenn es einige R4-User gibt, die damit Homewbrew nutzen, so verwendet die Mehrzahl der Spieler solch eine Flashkarte für “Raubkopien”.

Von dem zuständigen Gericht wurden die Angeklagten aufgefordert, sofort alle Verkäufe in Australien einzustellen und eine Liste mit allen Flashkarten-Lieferanten auszuhändigen. Man könnte meinen, dass Nintendo jetzt noch aggressiver vorgeht, denn das ist mittlerweile der zweitgrößte Fall in Australien innerhalb des Monats. Erst Anfang Februar wurde ein Australier von einem Gericht dazu aufgefordert, 1,5 Millionen US-Dollar an Nintendo zu zahlen, weil er als erster New Super Mario Bros. Wii ins Internet stellte.

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