BioWare. Der Name ist Kult, eine Legende, ein sich immer wieder neu erfindendes Wunder und Balsam für die Zockerseele. Entwickler BioWare gehört wohl zu den beliebtesten Schmieden seiner Art und konnte Spieler bereits mit Rollenspielkrachern wie Baldur’s Gate, Neverwinter Nights, Star Wars: Knights of the Old Republic und Mass Effect beglücken. Im Moment arbeiten sie an dem MMO Star Wars: The Old Republic und Mass Effect 2. Mit Dragon Age: Origins erschien Anfang November nach langer Zeit wieder ein Rollenspiel, das sich vollkommen dem Fantasy-Setting annimmt. Warum kein Rollenspielfan daran vorbeikommt, erfahrt ihr in unserem Test. Wir möchten euch darauf hinweisen, dass wir versucht haben keine Spoiler einzubauen. Hier und da müssen wir natürlich auf Dinge eingehen, da sonst ein Test nicht möglich wäre, doch gravierende Spoiler werdet ihr nicht finden.
Dragon Age: Origins spielt in Ferelden bzw. Thedas, das von der Dunklen Brut heimgesucht wird. Die Dunkle Brut ist eine finstere Macht, die richtig fiese Gestalten, Monster und was auch immer hervorruft und es den Menschen in Ferelden richtig schwer macht. Unsere Helden, insgesamt vier Stück an der Zahl, treffen in unregelmäßigen Abständen auf die Dunkle Brut und versprechen sich dabei Hilfe von verschiedenen Völkern und der Bevölkerung, wenn da nur nicht noch ein menschlicher Oberfiesling wäre, der die Grauen Wächter ausrotten möchte.
Apropos Graue Wächter, ihr schlüpft in die Rolle eines solchen und müsst natürlich alles wieder in Ordnung bringen. Ihr dürft euch auf viele Überraschungen, offene Münder, WTF-Momente und jede Menge Unterhaltung freuen, die so ziemlich die meisten epischen Kinofilme und Romane übertrifft – BioWare eben. Aus Spoiler-Gründen gehen wir nicht weiter auf die Story ein.

Das hat uns gefallen
Drei Völker und sechs Geschichten: Wie es sich für den Anfang eines Rollenspieles gehört, könnt ihr aus den drei verschiedenen Völkern Menschen, Zwerge und Elfen euren Favoriten wählen und dabei ebenso eure Rasse aus Dalish-Elf, bürgerlicher Zwerg, Stadtelf, Magier, menschlicher Adliger und adliger Zwerg sowie den drei Klassen Krieger, Schurke und Magier heraussuchen. Habt ihr euch entschieden und via Editor dem zukünftigen Helden ein Aussehen verpasst, offenbart Dragon Age bereits seine erste Genialität. Jede dieser Rasse startet mit einer eigenen Anfangs-Story. Während ihr euch als bürgerlicher Zwerg hocharbeiten müsst, besitzt ihr als menschlicher Adliger genug Ansehen. Jede dieser Geschichten ist einzigartig und bietet exklusive Quests. Später muss man sich sogar entscheiden, ob man sich beispielsweise als Krieger mehr auf Templer, Champion oder lieber auf Berserker spezialisieren möchte.
Eine Gruppenparty: Wie eingangs erwähnt, besteht eure Heldentruppe aus insgsamt vier Mitgliedern. Die Party füllt sich relativ schnell und bringt euch die unterschiedlichsten Charaktere nahe. Jeder von ihnen besitzt eine eigene Geschichte, die erst nach und nach durch Missionen und Unterhaltungen enthüllt wird. Ein sehr berauschender Moment trifft auf, sobald die Mitglieder während einer Wanderung durch Ferelden plötzlich anfangen über die verschiedensten Dinge zu reden. Sie sind nicht die ganze Zeit stumm, sondern unterhalten sich über Erlebnisse, die soeben bereiste Stadt, flirten oder stänkern auch ganz gerne. Und selbst wenn sich zwei Frauen im Team befinden, kann es schonmal zum Zickenkrieg kommen. Das ist einfach nur glaubwürdig, erfrischend und fördert die Motivation.
Selbstverständlich sind die Begleiter nicht nur Unterhalter, sondern gerade im Kampf unverzichtbar. Im Laufe des Spieles trefft ihr immer wieder auf neue Charaktere, die sich euch anschließen möchten. Dabei könnt ihr im Menü auswählen, wem ihr mit auf die Reise nehmen möchtet. Übrigens gibt es auch einen Hund, der an Fable 2 erinnert und sogar Gegenstände in der Umgebung aufspüren kann. Und überhaupt solltet ihr eure Aufstellung mit Bedacht wählen, da jeder Charakter einzigartig ist und verschiedene Talent mitbringt. Habt ihr in eurer Truppe etwa vier Schwertschwinger, werdet ihr nach einiger Zeit merken, dass euch ein Fernkampfspezialist fehlt. Nicht verzichten sollte man außerdem auf den Schurken. Er ist nicht nur flink und kann Gegner im Kampf austricksen, sondern ist auch außerhalb der Kämpfe nicht wegzudenken. Er kann Schlösser knacken und Fallen entschärfen. Jederzeit lassen sich die Charaktere übrigens wechseln und steuern, egal ob innerhalb oder außerhalb eines Kampfes.
Das Kampfsystem: Auf den Konsolen ist das Kampfsystem etwas anders als auf dem PC, ist aber dennoch fast identisch. Was nur auf dem PC funktioniert ist die Vogelansicht, die in den Kämpfen eine bessere Übersicht und mehr taktisches Vorgehen erlaubt. Das Kampfsystem ist nicht jedermanns Sache und doch kann jeder Rollenspieler sich damit arrangieren. Ihr drückt nicht permanent die Buttons bzw. Tasten, sondern wählt quasi einen Gegner aus und beschäftigt ihn mit euren Fähigkeiten. Hier könnt ihr jederzeit das Spiel pausieren und euch Taktiken ausdenken, Fähigkeiten und Zauber anwenden und den Überblick bewahren. Die Taktiken sehen in etwa so aus, dass die Charaktere ab einen bestimmten kritischen Punkt ihrer Lebensenergie selbige von allein wieder auffrischen, ohne dass der Spieler eingreifen muss. Zum Einsatz kommt dabei ein Ringmenü, wie es Kenner etwa aus Neverwinter Nights kennen, in Mass Effect aber ebenfalls auftaucht. Es spielt sich schon fast mehr wie ein Strategie-Rollenspiel, wobei es auch komplett anders geht. Wer mit dem Pausieren und Taktiken nichts anfangen kann, für den ist die Schwierigkeitsstufe “Bequem” gemacht. Dort kann pausenlos auf den Gegner eingedroschen werden, ohne dass ihr ständig pausieren müsst, weil mal wieder irgendwas schief läuft. Einen sehr wichtiger Part in Kämpfen nehmen die Schortcuts ein, die auf den B-Y-X-Buttons gelegt sind, wobei ein zweites Shortcut-Set mittels der RT-Schultertaste aufgerufen werden kann. Bei der PS3 wird das ähnlich sein. Die jeweiligen Shortcuts lassen sich mit Angriffen oder auch Kampfhaltungen (mehr Abwehr oder Fokus auf Angriff) bestücken. Die Auswahl ist am Anfang stark begrenzt und wird im Laufe des Spieles durch Levelaufstiege erweitert.
Spannende Entscheidungen: In Mass Effect konnte BioWare bereits wunderbar zeigen, wie Entscheidungen in die Spielmechanik einfließen können. In Dragon Age wird darauf ebenfalls nicht verzichtet. Entscheidungen trefft ihr regelmäßig, auch wenn diese nicht immer sofort als solche zu erkennen sind. Schweißtreibend erwischt man sich grübelnd dabei, ob man nun diesen einen Satz sagen sollte oder ob es vielleicht doch besser wäre, noch einmal eine Nacht darüber zu schlafen. Denn immerhin müsst ihr nicht einfach nur entscheiden, was ihr euch als Ausrüstung anlegt und wohin die Reise als nächstes geht, sondern auch über Leben, Zukunft und Vergangenheit richten. Ein gutes Beispiel wäre eine Entscheidung, bei der ihr einen Qunari befreien könnt, der euch im Gegenzug sich als Truppenmitglied anbietet. Habt ihr jedoch mit verschiedenen Personen geredet, wird sofort klar, dass er nicht ohne Grund eingesperrt wurde, da er ein fieser Meuchelmörder ist. Ihm helfen oder Gefahr laufen, dass man selbst das Opfer des Mörders wird? Und was hat es mit dem Blutmagier auf sich, der nicht ganz unschuldig an gewissen Dingen scheint und nun plötzlich um Hilfe bettelt? Egal für was auch immer ihr euch entscheidet; Reaktionen folgen meistens früher oder später. Durch Diskussionen und Entscheidungen lassen sich aber auch oftmals Möglichklichkeiten verbauen. Wenn man dem Händler nicht gefällt, verkauft er auch nix. Spricht man bei den eigenen Begleitern das falsche Thema an, kann sich deren Einstellungen zu euch schlagartig ändern. Ihr könnt das Vertrauen aber auch mit Dialogen aufbauen und durch passende Geschenke dem Ganzen noch einen kleinen Schub geben.
Rollenspiel FTW: Was uns auch hier gefallen hat, sind die typischen Rollenspieleigenschaften. Und diese sind im Vergleich zu Mass Effect so richtig gut gelungen. Besonders das Menü, das in den ersten Stunden gewöhnungsbedürftig ist, wirkt aufgeräumt und zuverlässig. Für Kämpfe und Quests erhält man wie gewohnt Erfahrungspunkte, mit denen sich der Held und die drei Begleiter aufmotzen lassen. Habt ihr eine bestimmte Anzahl an Erfahrungspunkten erreicht, steigt der Held in der Stufe auf. Und sollte das der Fall sein, wird man mit drei Attributpunkten, einen neuen Zauber oder ein neues Talent, Punkte für Gesundheit / Mana / Ausdauer, eine Erhöhung des Angriffschadens und auch Fertigkeitspunkten belohnt. Und hier beginnt quasi auch der Individualismus. In unserem Test und Erstdurchlauf spielten wir als Krieger, der schwertschwingend den Gegner eins auf die Mütze gibt. Die drei Attributpunkte machen daher vor allem Sinn bei Stärke und Konstitution, da man direkt an der Front kämpft. Bei einer hohen Stärke wird nicht nur kräftiger ausgeteilt, sondern es lassen sich auch schwerere, aber effektivere Rüstungen tragen – zulasten der Ausdauer. Die Konstitution hingegen erhöht die Gesundheit. Als Held sollte aber auch die Klugheit nicht außer Acht gelassen werden, denn durch sie lassen sich manche Charaktere in Dialogen überreden.
Selbstverständlich darf auch ein Inventar nicht fehlen. Dort werden alle gefundenen und gekauften Gegenstände gelagert, die sich leider nicht direkt miteinander vergleichen lassen. Einzig wenn ihr Rüstungen und Waffen angelegt habt, könnt ihr diese miteinander vergleichen. Im Ineventar finden sich mit der Zeit auch Dinge wie Runen, Gifte und solche Sachen. Das System dahinter ist nicht großartig komplex, aber durchaus sehr tiefgründig. Man kann etwa die Waffen mit Runen ausstatten, die besondere Eigenschaften besitzen. Dadurch nehmen die Waffen die Eigenschaften an und werden verbessert. Schön ist hier, und das ist bei den meisten Rollenspielen nicht so, dass ihr die Runen immer wieder verwenden könnt und sie nicht an eine Waffe gebunden sind. Um aber nochmal auf die Gifte und Co. zurückzukommen. Durch Rezepte und Fähigkeiten lassen sich Gifte, Fallen oder auch Wundumschläge (Äquivalent zum Gesundheitstrank) selbst erstellen, was sich Handwerk nennt. Dadurch spart man durchaus Geld und kann aus kleinen Mitteln Großes herbeizaubern.
Mehr Inhalte als man denkt: Eine glaubwürdige Welt braucht nicht nur ein paar in der Gegend herumstehende Charaktere und ein paar besonders fiese Gegner, sondern auch kleinere Randgeschichten und eine eigene Vergangenheit. In Gesprächen kann man schon recht viel von Ferelden bzw. Thedas erfahren, doch so richtig üppig wird es erst, wenn man anfängt Bücher und Co. einzusammeln. Dadurch wird der sogenannte Codex bestückt. Darin enthalten sind Bücher, die über alle möglichen Dinge aufklären. Egal ob wichtig oder unwichtig. Ihr erfahrt eine ganze Menge. Wenn ihr nur die Bücher und Schriftstücke lesen würdet, würdet ihr am Ende vielleicht auf die Seitenanzahl eines durchschnittlichen Buches kommen. Es gibt zu jedem Thema Informationen im Codex, egal ob storyrelevant oder Tipps zur Steuerung. Hinzu kommen die zahlreichen Nebenaufgaben, die wir aus Zeitgründen (und wir sind mit unserem Test schon ziemlich spät dran) nicht alle meistern konnten, es aber nachholen werden. Wenn ihr jede noch so kleine Quest absolviert, erhaltet ihr nicht nur mehr Einblick in die Geschichte, sondern dürft euch viele Tage und Wochen durch Ferelden schlagen. Es ist wirklich gigantisch, was alles so auf eine DVD passt.
Monster und die Uncut-Geschichte: Was wäre ein Rollenspiel ohne Monster? In Dragon Age dürft ihr euch auf sämtliche Gegnertypen freuen, wie Zombies, Drachen, menschliche Sekten, Golems, Spinnen, und, und, und. Was hier im Takt zerschnetzelt und zerstückelt wird, passt auf keine Kuhhaut. Die Gegner, besonders Menschen, Zwerge, Elfen und Co. treten meistens in Gruppen auf. Diese sind oftmals so bunt gewürfelt, dass man mit einem eintönigen Team nicht weiterkommt – hier wären wir wieder bei der Heldenaufstellungen. Und interessant ist natürlich auch in dem Zusammenhang das völlig ungeschnittene Dragon Age. Kommt ein Monster auf euch zu und ihr wetzt die Klinge eures Schwertes an dessen Hörner, kann es schonmal passieren, dass ihm plötzlich der Kopf abfällt, während das Blut nur so aus ihm heraussprudelt. Nach einem Kampf ist das gesamte Team mit Blutspritzern übersät, die selbst in den folgenden Dialogen sichtbar sind. Vielleicht hätte hier BioWare nicht ganz so dick auftragen sollen, da es zumindest am Anfang recht störend wirkt. Es repräsentiert aber auch die brachiale Art und die brutale Vorgehensweise der Helden.
Bombastischer Soundtrack: Die liebevollen Klänge in Dragon Age fesseln euch bereits ab der ersten Sekunde. Kein Wunder, steckt hinter dem Soundtrack doch Szene-Größe Inon Zur. Inon Zur machte unter anderem die Soundtracks zu Baldur’s Gate, Icewind Dale, Fallout 3 und Crysis. Auch in Dragon Age beweist er sein Können und liefert einen instrumentalen und orchestralischen Soundtrack ab, der sofort ins Ohr geht und ein Lobgesang an die Ohren von Soundtrack-Fans ist. Bravo Inon Zur! Ein weiteres Lob gebührt den fantastischen Synchronsprechern. Es passiert nicht häufig, dass deutsche Synchronsprecher so bei der Sache sind. Auch trefft ihr immer wieder auf bekannte Stimmen. Unter anderem auf die Synchronstimme von Doug und Carrie aus der TV-Serie King of Queens. Wobei Doug bzw. Sprecher Thomas Karallus unter anderem das Intro erzählt und es nicht ganz so passend klingt.

Das hat uns weniger gefallen
Technische Mängel: Es ist ja so, dass die Xbox 360-Fassung grafisch etwas zurückstecken musste. Ihr trefft auf matschige Texture und relativ häufigen Popups, die vor allem in Wäldern etwas nervig sind. Die grafische Seite stört uns allerdings überhaupt nicht. Was uns viel mehr stört sind so einige technische Dinge, die ab und zu negativ ins Gewicht fallen. Manchmal, wenn die Charaktere sprechen, hört man sie nicht. Die Stimmte ist zwar da, doch es klingt so, als wäre sie 10 Meter entfernt in einem leeren Raum. Es hallt leicht und wenn man etwas hören möchte, muss man den Ton voll aufdrehen. Glücklicherweise ist dies meistens nur in den ersten paar Sätzen der Fall.
Hinzu kommt, dass sich die Charaktere ab und an nicht regen, obwohl sie sprechen und die Animation viel später einsetzt. Das hatten wir vor allem zu Beginn unseres Abenteuers häufig, wurde aber später immer weniger. Ein weiteres Manko gesellt sich mit hinzu: Manchmal sind sie mit dem Reden fertig, doch es dauert ein paar Sekunden, bis etwas auf dem Bildschirm passiert und der auszuwählende Text erscheint. Das sind so die einzigen Mängel, die uns wirklich in der sonst so perfekten Welt von Ferelden gestört haben. Die auftretenden Clipping-Fehler sind unwichtig und die im Vergleich zu Mass Effect etwas kantigen Gesichter könnt ihr als Kritik ruhig ignorieren.
Keine Folgen bei Verbrechen: Etwas schade ist, dass man in den Städen, Häusern und bei Händlern fast all das machen kann, was man möchte. Steht dort irgendwo eine Truhe und wir schauen hinein, greifen uns die Inhalte und verdrücken uns wieder, passiert nichts. Zwar gibt es einige wenige Passagen, in denen dann manche Leute nachfragen, weshalb wir in das Hinterzimmer gehen wollen, doch das hat storyrelevante Züge. Wir hätten uns mehr gewünscht, dass die Opfer unserer Diebeskunst sauer werden oder mal dezent nachfragen, weshalb wir denn die Truhe öffnen. Aber ok, auch das lässt sich als Kritik ignorieren.

Schlusswort
Wow, ich bin sprachlos. Noch immer kann ich keine klaren Worte und Gedanken finden, bin geschockt, begeistert, überrascht – ja sogar vollkommen überwältigt von Dragon Age: Origins. Wow, BioWare, EA, danke für das Meisterwerk, das Tage, Wochen und sogar Monate fesselt. Danke für die filmreife Story, die nicht einmal Hollywood-Autoren so fesselnd in einem Blockbuster erzählen können. Danke für die unvergesslichen Abenteuer mit den von mir wählbaren vier Charakteren, die eine eigene Hintergrundgeschichte besitzen und sich immer wieder untereinander anmotzen, flirten und austauschen. Wow, für mich ist Dragon Age: Origins das Spiel des Jahres. Es bietet einfach alles, was man sich als Rollenspieler so wünscht, besitzt die unverwechselbare Handschrift von Entwickler-Legende BioWare und ist genau das, was das nächste Baldur’s Gate hätte sein können. Und dann dieser Moment; der Atem bleibt stehen, ein kalter Strom fährt durch das Rückenmark und das Staunen setzt ein: Ein Drachen, so gewaltig wie ein Haus oder gar ein Schloss. Erdrückt von dem Moment bleibt man wie verwurzelt stehen und kann nicht fassen, was da eben passiert ist. Solche Momente findet ihr in Dragon Age regelmäßig. Und was man BioWare hier ganz hoch anrechnen muss, ist der Fokus auf Inszenierung und die Erzählung. Die Kämpfe selbst stehen nicht im Mittelpunkt und werden auch nicht so häufig ausgetragen, wie in vergleichbaren Rollenspielen. Dragon Age: Origins ist das Glanzstück unter dem diesjährigen Weihnachtsbaum. Auf zu Mass Effect 2.
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Infos: Dragon Age: Origins wurde von BioWare entwickelt und von Electronic Arts vertrieben. Das Spiel erschien am 5. November 2009 für den PC und die Xbox 360 und am 19. November für die PlayStation 3. Dragon Age: Origins wurde mit “Freigegeben ab 18” gekennzeichnet.
Ihr seid über das Review / den Test verwirrt? Wisst nichts mit unserem Maskottchen anzufangen? Dann lest unsere Review-Anleitung.


